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Erläuterungen im Wort­laut des Statistischen Bundesamtes

Der Index wird nach der Laspeyres-Formel berechnet. Dies bedeutet, dass die aus dem gegen­wärtigen Basis­jahr (2010) stammenden Wägungs­zahlen bis zur Um­stellung des Index auf ein neueres Basisjahr un­verändert bleiben.

Als nächstes Basis­jahr ist das Jahr 2015 in Aus­sicht ge­nommen. Das letzte Basis­jahr vor dem gegen­wärtigen Basis­jahr war das Jahr 2005. Mit der Um­stellung auf das Basis­jahr 2010=100 wurden alle Indizes ab Januar 2010 neu be­rechnet. Dies be­deutet, dass bisher veröffentlichte Indizes auf Basis 2005=100 von Januar 2010 bis Juli 2013 un­gültig geworden sind.

Für länger­fristige Ver­gleiche werden durch­laufende Reihen durch Ver­kettung der gegen­wärtigen Berechnungs­ergebnisse auf Basis 2010=100 mit den früheren Index­zahlen auf Basis 2005=100 gebildet. Zu diesem Zweck werden Verkettungs­faktoren als Quotienten aus den Januar­indizes 2010 auf der neuen Basis 2010=100 und den ent­sprechenden Januar­indizes auf der früheren Basis 2005=100 be­rechnet.

Verkettungs­faktoren können allerdings nur für die Positionen be­rechnet werden, für die eine inhaltliche Vergleich­barkeit zwischen neuer und alter Basis be­steht. Für die in dieser Fach­serie ver­öffentlichten Positionen wurden, soweit eine inhaltliche Vergleich­barkeit fest­gestellt wurde, die Indizes mit Hilfe des berechneten Verkettungs­faktors zurückgerechnet und in den „Langen Reihen“ der Fach­serie 17 Reihe 2 bereit­gestellt.

Darüber hinaus können alle inhaltlich vergleichbaren Positionen aller Teil­indizes über die frei zugängliche Daten­bank Genesis-Online abgerufen werden (www.destatis.de/genesis). Die Seiten 30 bis 33 enthalten zu­sätzlich eine Gegen­über­stellung der laufenden Nummern der Tabelle 1.1 mit den ver­gleichbaren Positionen der laufenden Nummern der Fach­serie 17 Reihe 2 auf Basis 2005=100. Die Verkettungsfaktoren gelten solange, wie der Index auf Basis 2010 be­rechnet und ver­öffentlicht wird.

Da der Index auf der neuen Basis rück­wirkend ab Beginn des neuen Basis­jahres gerechnet wird, stehen für mehrere Jahre Indizes sowohl auf der alten als auch auf der neuen Basis zur Ver­fügung. Für die Periode Januar 2010 bis Juli 2013 liegen damit Ergebnisse auf Basis 2005 und auf Basis 2010 vor.

Bei einer Um­basierung für diese Berichts­monate von Basis 2005=100 auf die neue Basis (Über­schneidungs­zeitraum) mithilfe der Verkettungs­faktoren können die relativen Preisver­änderungen teil­weise stark von den auf der Basis 2010 be­rechneten ab­weichen.

Für diesen Zeit­raum ist von einer Um­basierung mit Ver­kettungs­faktoren dringend ab­zuraten.

Die Gründe für diese Ab­weichungen sind viel­schichtig:
Die Anzahl der in die Index­berechnung einfließenden Preis­meldungen und die Anzahl der Berichts­firmen können bei jeder Indexreform Schwankungen unterliegen. Da die auf alter und auf neuer Basis im Index berücksichtigten Preisreihen nicht immer den gleichen Preisverlauf aufweisen, können Resultate auf alter und neuer Basis auch auf der untersten Stufe der Klassifikation abweichende Preisverläufe aufweisen.

Verschiebungen aufgrund neu aufgenommener oder nicht mehr erhobener Produkte können sich in unterschiedlichen Preisverläufen der Aggregate niederschlagen.

Entsprechend der wirtschaftlichen Entwicklung kann es Gewichtsverschiebungen auch zwischen bestehenden Klassifikationspositionen von einem zum anderen Basisjahr geben, die zu unterschiedlichen Preisverläufen führen.

Bekommt z.B. ein Teilindex mit einem flacheren Preisverlauf auf neuer Basis ein größeres Gewicht, so macht sich in der Zusammenfassung der Teilindizes der flachere Preisverlauf stärker als auf der alten Basis bemerkbar.

Wird im Rahmen einer Indexrevision auch eine neue Gütersystematik eingeführt (nicht bei der Umstellung auf das Basisjahr 2010), ergeben sich zusätzliche Abweichungen bei Aggregaten, die sich nach alter und neuer Gütersystematik unterschiedlich zusammensetzen.

Umbasierung von 2005=100 auf 2010=100: Mit den angegebenen Verkettungsfaktoren können bisher veröffentlichte Preisindizes auf Basis 2005=100, die sich auf Berichtsperioden vor Januar 2010 beziehen, auf die Basis 2010=100 umbasiert werden, indem mit dem Verkettungsfaktor multipliziert wird.


Beispiel:
Der Index für Erzeugnisse der Investitionsgüterproduzenten für Dezember 2009
(lfd. Nr. 3 der Fachserie 17 Reihe 2) soll von Basis 2005=100 auf Basis 2010=100
umgerechnet werden:

Indexwert auf Basis 2005=100: 102,1
Verkettungsfaktor zur Basis 2010: 0,97649
Indexwert auf Basis 2010=100: 102,1 X 0,97649 = 99,7

Umbasierung von 2010=100 auf 2005=100:
Auf Basis 2010=100 berechnete Indizes ab Januar 2010 können mittels Division durch
den Verkettungsfaktor auf Basis 2005=100 umgerechnet werden.



Beispiel:
Der Index für Erzeugnisse der Investitionsgüterproduzenten für Juli 2013
(lfd. Nr. 3 der Fachserie 17 Reihe 2) soll von Basis 2010=100 auf
Basis 2005=100 umgerechnet werden:

Indexwert auf Basis 2010=100: 103,0
Verkettungsfaktor zur Basis 2005: 0,97649
Indexwert auf Basis 2005=100: 103,0 / 0,97649 = 105,5

Berechnungen dieser Art werden nicht empfohlen, da die alte Basis vom Statistischen Bundesamt nicht weiter unterstützt wird.


Quelle: Statistisches Bundesamt, öffentliche Publikation zum Erzeugerpreis­index in 05/2014.

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